PINOCCHIO
Musikalische Phantasie mit Puppen und Schauspielern

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Die diesjährige Vorstellung der Theaterkompanie basiert auf den Bühnenbildern von ALAIN LETORT, dem französischen Künstler, der die berühmte Holzpuppe mit 12 Tuscheillustrationen auf Tafeln gefeiert hat, die dann von GiaDie 12 Tafeln bilden also die Grundlage für die Bühnenversion dieses "PINOCCHIO".
In der Erzählhandlung tauchen die Personen aus den Zeichnungen wieder auf, wie z.B. Geppetto (der Vater), Fuchs und Kater, die gute Fee, der Feuerfresser usw. So entstehen unabhängige Bilder und Szenen wie in einer Collage, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die berühmte Geschichte Collodis in Bilder zu übertragen. nni Plazzi koloriert wurden.
Die ganze Handlung spielt sich auf der Bühnenmitte ab, wo jedesmal mit sparsamen Dekorationen Szenen, wie z.B. "Die Tür", "Das Marionettentheater", "Der Baum", "Der Zirkus" usw., dargestellt werden.
Im gleichen Raum bewegen sich auch die Schauspieler als konstante Begleiter der Puppen, die für alle sichtbar bewegt werden, dies stellt schon ein festes Element der theatralischer Aussagekraft dar und ist Ergebnis vieler Experimente, die von der Kompanie in den letzten Jahren durchgeführt wurden. Die vier Schauspieler werden so zum festen Element der Handlung, als ob sie in Fleisch und Blut an den bunten Szenenfolgen des Märchens "PINOCCHIO" teilnehmen würden.

Szenen & Bilder
1 ) Meister GEPPETTO bastelt seine Puppe aus einem Stück Holz. Eine dunne Stimme ertont aus diesem Holz: es ist Pinocchio, der hier geboren wird.
2 ) Die Marionette kann endlich gehen und sich bewegen und die Welt kennenlernen. Hinter Pinocchios Rucken sieht man die Tür zu Geppettos Haus.
3 ) Pinocchio flieht aus dem Haus, aber er trifft gleich den CARABINIERE (Polizisten), der ihn erkennt und festnimmt, um ihn zu seinem Vater zurückzubrungen und ihn dann in die Schule zu begleiten.
4 ) Auf dem Weg zur Schule sieht Pinocchio das Marionettentheater, in dem Pulcinella und der Harlekin auftreten. Darauf erscheint MANGIAFUOCO, der bose Feuerfresser, der aber nicht bose mit Pinocchio ist, sondern Mitgefuhl zeigt und ihm einen Sack goldener Dukaten schenkt.
5 ) Vor einem unheimlichen, dusteren Baum geschieht die Begegnung mit der KATZE und dem FUCHS. Die beiden versuchen, Pinocchio das Geld zu rauben. Die Farben der Szene wechseln, die Katze und der Fuchs verwandeln sich in Morder mit Kapuzen und der am Baum hangende Pinocchio zappelt verzweifelt hin und her.
6 ) Die kleine FEE mit den türkisfarbenen Haaren rettet Pinocchio und bettet ihn in ihrem Zimmer. Dort liegt nun der kranke Pinocchio.
7 ) Die von der Fee herbeigerufenen Arzte (I DOTTORI) besuchen Pinocchio, aber dieser will ihre Medizin nicht trinken.
8 ) Die kleine Fee bestraft ihn und stellt ihm seine Beerdigung vor, mit KANINCHEN als seine Totengraber, und einem Sarg, aus dem seine lange Nase hervorlugt.
9 ) Pinocchio sitzt rittlings auf einer TAUBE und sucht seinen Vater Geppetto. 10) Nach dem Besuch im Schlaraffenland wird die Marionette wegen ihrer Lernunlust in einen ESEL mit zwei langen Ohren verwandelt. Jetzt sieht man Pinocchio als Esel im Zirkus, aber bei seinem Auftritt bricht er sich ein Bein! Er wird ins Meer geworfen.
11) Der Wal verschluckt Pinocchio. Im Bauch des Tieres findet er seinen Vater Geppetto, und so endet das böse Abenteuer.
12) Die kleine Fee verwandelt Pinocchio, die "Marionette", in das "Kind" Pinocchio.

DIE TECHNISHE ERFORDERNISSE

* Die Bühne oder das Trittbrett: Weite 10
   mt. Tiefe 8 mt. freie Hohe 5 mt.
* Für die Zeit der Einbau braucht es 5 h.
* Für die Zeit die Abmontierung braucht
   es 3 h.
* Das Trittbrett muß mit den glatten
   Oberflächen 1 mt. vom Boden sein.
* Es benötigt einen Elektroinstallateur
   für den elektrischen Anschluß.
* Das Theater muß am vorigen Tag
   verfügbar sein, falls die Vorstellung  
   am Morgen ist.
* Es ist absolut dunkel nötig.
* Man bedürft den scharzeren
   Hintergrund und den schawarzen    
   Kulisse und auch eine kleine Treppe,
   daß am Zuschauerraum muß     
   verbindet werden.
* Die Theatertruppe kann über die  
   Laden/Ausladen Bedingunen und die
   Bühne’s Eingangs benachrichtigt
   werden.
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Alain Letort Page

Zeichenkunst
Alain Letort
Painted
Gianni Plazzi
Puppen
Mauro Monticelli
e Sonia Gonzalez

Musik
Claudio Capucci
Morrigan's Wake

Puppenspieler:
Sergio Scarlatella,
Roberta Colombo,
Mauro e Andrea Monticelli

Produktion
TEATRO DEL DRAGO

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Welche Ausdrücke finden für Puppen, die so schief und krum sind ?
So melancholisch, beunruhigend und kaum Sicherheit vermittelnd, aber doch gleichzeitig so originell, einzigartig und die Phantasie anregend ? Sie sind Teil einer irrealen, surrealen Welt, entstanden aus nächtlichen Träumen (Alpträumen?) desjenigen, der die Welt nur aus der ureigenen Perspektive seiner Phantasie heraus interpretiert, basierend auf einer strengen ästhetischen konzeption. Welche Ausdrucksweise also, wenn nicht die der Phantasie ?
Keine richtigen, realen und verständlichen Sätze; keine Wörter mit eindeutiger Bedeutung; keine logische Bevorzugung einer literarischen Interpretation und der daraus folgenden Bühnenversion.
So entsteht eine unwahrscheinliche Ausdrucksform, die Pinocchio völlig freie Hand läßt; Pinocchio, den jeder von uns einmal kennengelernt hat, wenigstens als Kind.
Folgerung: Wörterbücher sind im Saal verboten !

Die Direktion








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